6. Mai 1931*
28. März 2026†


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Pastor Heinrich Schroth wurde am 6. Mai 1931 in Knielingen bei Karlsruhe geboren. Während einer evangelistischen Verkündigungswoche fand er zum lebendigen Glauben an Jesus und hörte den Ruf in‘s Predigtamt. Sein Dienstweg begann in Böblingen und Nürtingen. Nach dem Theologischen Seminar in Reutlingen und der Ordination erfolgten Dienstzuweisungen nach Ulm (1960-1962) und Güglingen (1962-1970). Eine überaus intensive Zeit war für ihn auf dem Bezirk Dornhan (1970-77) mit dem Bau der Kapellen in Römlinsdorf und Betzweiler, dem Beginn einer Teestubenarbeit, Gründung eines Gemeindechores, Verlegung des großen Bazars in die Stadthalle und damit in die Öffentlichkeit, mit Familien- und Gemeindefreizeiten, Religionsunterricht an einer Schule; vor allem aber: Aufbau einer eigenen Telefonseelsorge für den Nordschwarzwald.


Von 1977 bis 1988 folgte die Dienstzuweisung nach Ulm-Zion, danach der Bezirk Pauluskirche in Heilbronn. 1996 trat Heinrich in den Ruhestand und zog mit seiner Frau Helga nach Entringen. Auch hier war er voller Energie, machte ringsum Predigtdienste, war tätig in der Ökumene und für ProChrist; Er war Obmann im Kreis-Chor des Christlichen Sängerbundes, wirkte als Seelsorger und Kurpastor und begleitete Studienreisen u.a. nach Israel. Mit unzähligen Menschen war er in Kontakt und im Gespräch.


Sein grenzenloser Optimismus und unbändiger Tatendrang, eingebettet in einen unerschütterlichen Glauben, haben unsere Kirche bereichert. Wir sind dankbar für sein Leben und seinen Dienst.


Schwarzweiß-Portrait von Heinrich Schroth