15. September 1930*
4. Mai 2026†
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Am 04. Mai verstarb Pastor i. R. Ottmar Deiß im Alter von 95 Jahren. Für seine Trauerfeier wählte er das Wort aus 1. Petrus, 1,3: „Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten.“ Ottmar Deiß war Predigersohn, Bruder von 10 Brüdern und zweier Schwestern, Ehemann von Gertraud († 2018), die ihn stets in den Gemeinden unterstützte, Vater dreier Töchter, Großvater und Urgroßvater.
Und vor allem war Ottmar Deiß ein tatkräftiger, gewissenhafter und hingebungsvoller Pastor, obwohl er eigentlich Missionar hatte werden wollen. In seinem Dienst verantwortete er Kirchen- und Klinikbauten. Sein Herz schlug für die Jungschar, Jugend- und Zeltlagerarbeit. Ihm war die Verkündigung und Seelsorge, sowie die evangelistische Verkündigung in zahlreichen Evangelisationen und Bibelwochen wichtig. Und in den 18 Jahren als Missionssekretär in der Süddeutschen Konferenz organisierte er mit Pastor Trommer 18 Missionsfreizeiten. Vor seinem Studium am Theologischen Seminar in Reutlingen war Ottmar Deiß Feinblechner, Zelthelfer bei der Zeltmission, Praktikant in Esslingen und Missionsgehilfe in Dornhan.
Ottmar Deiß erhielt Dienstzuweisungen nach Böblingen (zweimal), nach Münsingen und in die Stuttgarter Zionskirche. Von 1977 bis zu seinem Ruhestand 1995 war er als Theologischer Direktor der Krankenhäuser in Ulm und Stuttgart ins Diakoniewerk Bethesda berufen, wo er sich auch noch im Ruhestand im Rahmen des Fördervereins engagierte.
Nach einer schweren Erkrankung 2001 waren Ottmar Deiß viele Jahre geschenkt, die er selbständig gestalten konnte. Er freute sich an der Natur, an Familie, Gemeinde und der Hausgemeinschaft.
Wir erinnerten uns bei der Beerdigung am 12. Mai in Stuttgart-Vaihingen daran, was uns Ottmar Deiß durch die ausgewählten Lieder und Texte mitgab: „Haltet an der Liebe fest.“ „Freut euch“ und „Wer an Jesus Christus glaubt, für den wird Hoffnung zur Gewissheit.“
Wir sind dankbar für sein Leben und seinen Dienst als Pastor in der Evangelisch-methodistischen Kirche.
Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten.
Petrus, 1,3


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